Hamburger Schule Astrologie Moderne Astrologie Uranian Astrology
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Herzlich willkommen bei der 'Hamburger Schule Astrologie'

Moderne Astrologie / Modern Astrology / Uranian Astrology

Die Basis der astrologischen Arbeitstechnik 'Hamburger Schule' ist die Gegenüberstellung zweier Planeten oder Faktoren auf einen Mittelpunkt bezogen. Grundlage ist die Rotation und Revolution der Erde woraus sich im Herbst mit der Tag- und Nachtgleiche die Gegenüber-stellung bzw. Spiegelung der Tages- und Jahressonne auf der Kardinalachse Waage/Widder ergibt, (die Antizien).

Darauf beruht das von Alfred Witte entwickelte Herzstück des Arbeitssystems 'Hamburger Schule', die drehbare Scheibe aus Kunststoff, Metall oder Pappe.

Diese drehbare Scheibe ist ein zeichentechnisches Hilfsmittel zur Darstellung der Ekliptik und enthält eine Unterteilung von 360 Grad sowie eine Hauptunterteilung von 30 Grad für jedes Tierkreiszeichen, dies ergibt zwölf Segmente von je 30 Grad.

Um diese Scheibe herum werden die Planeten und Wirkpunkte des Radix-Horoskops eingezeichnet, bzw. auf einen Bogen Papier ausgedruckt (Plotter), unter die Scheibe gelegt und dann mittels einer Verschraubung fixiert.

Nun kann man die Scheibe drehen und z.B. das M auf der Scheibe auf das MC im Radix stellen und so die Besetzung der MC-Häuser ablesen. Oder man stellt den A auf der Scheibe auf den AS im Radix und kann nun die Besetzung der AS-Häuser ablesen. Das gleiche gilt für die restlichen der 6 sog. 'Persönlichen Punkte'.

Die Teilung des Kreises dient als Maßeinheit.
Um die Unterteilung eines Kreises vornehmen zu können, ist die Festsetzung eines Nullpunktes Voraussetzung. Erst durch die Bestimmung eines Nullpunktes bekommt die Unterteilung einen Sinn.
Dieser Nullpunkt wird mit Widder-Punkt oder auch Frühlingspunkt bezeichnet.
Um Maßeinheiten nach dem Symmetrie-Gesetz zugrundelegen zu können, kann dieser Kreis endlos in gleiche Einheiten oder Segmente unterteilt werden.
Nach welchen Gesichtspunkten diese endlose Linie unterteilt wird, spielt keine Rolle, wichtig aber ist die Gleichheit der Teilung. Auf diese Weise werden geometrische Figuren bzw. Gleichungen zwischen den Eckpunkten der einzelnen Segmente optisch sichtbar. Diese mathematischen Gleichungen bilden die Grundlage für das Erkennen der sog. 'Planetenbilder'.
Die Hamburger Schule arbeitet also nicht mit Aspekten sondern mit Planetenbildern.
Bei einer Teilung des Kreises durch maximal 16, ergeben sich 16 verschiedene Achsen-Punkte, um welche sich für jeden Menschen 253 Halbsummen gruppieren, die gedeutet werden müssen.


Den Schwerpunkt über einer oder in einer Achse bildet immer die Kombination von zwei Planeten oder Faktoren, welche sich im Winkel von 90° Grad oder als 90°-Winkel befinden, da wir auf dem Prinzip der Quadraturen und Gleichungen aufbauen. Kreisteilung: 2 =180° T2, 4 =90° T4, 8 =45° T8, 16 =22°30 T16.


Für den Horoskop-Inhaber sind jeweils die Planeten-Gruppierungen wesentlich, welche sich auf den Achsen der sog. 'Persönlichen Punkte' ergeben. Dies sind : Widder, Meridian, Aszendent, Sonne, Mond und Mondknoten.

 

Der allgemein übliche Ausgangspunkt bei der Beurteilung, bzw. Deutung eines Horoskops, ist die Betrachtung des Grundhoroskops, auch Widder-Horoskop oder Erdhoroskop genannt.

Zum Zweck der Betrachtung wird der 0-Punkt oder auch Widder-Punkt der Gradscheibe auf den Widderpunkt gestellt. Auf diese Weise kann man ablesen, in welchen Tierkreiszeichen sich die einzelnen Planeten befinden.

Eine Individualität ist hierdurch jedoch nur bedingt gegeben, da am Tag des Geburtstages mehrere Menschen geboren wurden, die z.B. ebenfalls ihre Sonne (der Tag, der Körper) im gleichen Tierkreiszeichen stehen haben.
Der Mond (die Stunde, das Gemüt) - welcher am Tag ca. 13 Grad weiterläuft - sagt schon eher etwas Persönliches aus, obwohl auch zur gleichen Geburtsstunde mehrere Menschen geboren wurden.


Erst der Meridian (MC - Minute, Ich) definiert die Struktur der Persönlichkeit, des Ichs, der Seele und zusammen mit dem Aszendenten (Raum, Ort, Umfeld) ergibt sich daraus die Individualität in Zeit und Raum.
Deshalb ist die Bestimmung, bzw. das Herausarbeiten des MC´s durch die Korrektur der Geburtszeit von so eminenter Bedeutung, weil man nur so das Kernstück des Geburtsplanes definieren und deuten kann.
Entsprechend der 6 persönlichen Punkte arbeiten wir mit 6 Häuser-Systemen, von denen das MC-System in Bezug auf die Häusergröße eine Ausnahme bildet. Diese sind nicht jeweils genau 30° groß wie die anderen, sondern variieren.

 

Ref. L. Rudolf, J. Heyse

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